Wie beeinflusst die EU unsere Lebensmittel?
Podiumsdiskussion: Wird der Verbraucher geschützt oder verwirrt?
Mit zahlreichen Gesetzen und Verordnungen nimmt die Europäische Union Einfluss auf die Lebensmittelproduktion in den Mitgliedsländern. Für den Verbraucher sollen damit nachprüfbare Qualität, hygienisch produzierte Waren und zuverlässig deklarierte Produkte gewährleistet werden.
Die Kehrseite der umfassenden Regulierungen ist ein Autonomieverlust für Lebensmittelerzeuger und Verbraucher. Viele Produktionsvorgaben, wie z.B. die seit Jahresbeginn anzuwendende Hygieneverordnung für Fleischereien, machen es besonders kleinen Betrieben zunehmend schwer, ihre individuellen Herstellungsverfahren beizubehalten. Und manche gut gemeinte Deklarationspflicht trägt nicht unbedingt zur Klarheit bei.
Auf Einladung von Slow Food Hannover und dem Agenda21-Büro diskutieren Fachleute über Vor- und Nachteile bestehender und geplanter EU-Vorgaben, über wünschenswerte Änderungen und nationale Handlungsmöglichkeiten.
Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind:
- Bernd Lange, Mitglied des Europäischen Parlaments
- Prof. Dr. Moritz Hagenmeyer, Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter für Lebensmittelrecht
- Olaf Weinel, Geschäftsführer Verbraucherzentrale Niedersachsen
- Harald Gabriel, Geschäftsführer Bioland Niedersachsen
- Dr. Ursula Hudson, Vorstand Slow Food Deutschland (angefragt)
- Ralf Pielhauer, Fachmann f. Vitalstoffe und Schadstoffe in Lebensmitteln, Slow Food Hannover
Dienstag, 30. März 2010, 18 – 20 Uhr
Gartensaal im Rathaus Hannover, Trammplatz
Anschließend Möglichkeit zu weiterer Diskussion bei „Häppchen“ und Getränken.
Eintritt frei
[PM Slow Food Deutschland e.V. - Convivium Hannover, 11.03.2010, Frank Buchholz]
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