Verkehrsversuch Wiehbergstraße
Die Einrichtung des Verkehrsversuches Wiehbergstraße hat in dieser Woche begonnen. Um den Durchgangsverkehr einzuschränken, wird während des Verkehrsversuches die Wiehbergstraße zwischen Wiehbergpark und Neckarstraße in Richtung Innenstadt zur Einbahnstraße. Gleichzeitig gelten auch in den angrenzenden Straßen im Stadtteil Döhren neue Verkehrsbeziehungen.
Die Stadtverwaltung setzt mit dem Versuch ein zunächst zeitlich begrenztes Verkehrsberuhigungskonzept um, das durch das Verkehrsforum Wiehbergstraße vorbereitet und vom Verwaltungsausschuss der Stadt beschlossen wurde. Neben der neuen Regelung in der Wiehbergstraße wird die Neckarstraße als unechte Einbahnstraße eingerichtet. Die Einfahrt von der Wiehbergstraße und der Richartzstraße in die Neckarstraße ist dann nicht mehr erlaubt. Ausgenommen von dieser Regelung bleiben Linienbusse. Innerhalb der Neckarstraße darf jedoch weiterhin in beiden Richtungen gefahren werden. Zudem wird die Allerstraße von der Rheinstraße abgehängt, um die Durchfahrt von der Abelmannstraße in die Neckarstraße zu unterbinden. Im Zuge der Straßen Schützenallee, Willmerstraße und Brückstraße werden Vorwegweiser für die empfohlenen alternativen Fahrtrichtungen angeordnet. Danach werden die Verkehre der Wiehbergstraße über die Willmerstraße beziehungsweise Abelmannstraße umgeleitet.
Um den Erfolg der Maßnahme zu beurteilen, werden Verkehrserhebungen durchgeführt. Insbesondere die Knotenpunkte an der Hildesheimer Straße sollen dann hinsichtlich Leistungsfähigkeit überprüft werden. Nach Auswertung des Versuches ist auf Grundlage der Ergebnisse der Ausbau des dritten Bauabschnittes der Wiehbergstraße zwischen Brückstraße und Neckarstraße vorgesehen.
Es ist geplant, die provisorische Verkehrsführung bis Ende Juni 2010 durchzuführen. Anschließend werden die Ergebnisse ausgewertet. Die Auswertungen nehmen einen Zeitraum von zirka drei bis vier Wochen in Anspruch. Mit Ergebnissen ist im August 2010 zu rechnen.
[PM LH Hannover, 19.03.2010]

