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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Montag, 23. Oktober 2017

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Calenberger Loch: Trauer und Wut über den Kahlschlag

Calenberger Loch: Trauer und Wut über den Kahlschlag

Die Stadtteilinitiative Kein Calenberger Loch ruft auf zur Kundgebung: Trauer und Wut über den Kahlschlag - Es reicht!
Jetzt erst recht: AbholzStop - die zweite Hälfte des Glocksee-Parks bleibt!
Freitag, 16:30 Uhr, Glocksee-Ufer / Leinertbrücke-Spinnereistraße
Bitte Lichter mitbringen!

Wir wollen der abgeholzten Bäume gedenken und den Aktivist_innen, die sich Dienstag Morgen schützend in die Bäume stellten, für ihren mutigen Einsatz für Demokratie und die Bedürfnisse des Stadtteils danken!

Calenberger Loch: Trauer und Wut über den Kahlschlag

So nicht, Herr Weil!
Nach der schockierenden Nacht-und Nebelaktion der Stadtverwaltung am Dienstag Morgen bietet das Glocksee-Ufer ein Bild der Verwüstung:
Bis zu 200 erhaltenswerte Bäume wurden gegen den Willen von Anwohner_innen und Stadtteilbewohnern unter massiven Polizeieinsatz abgeholzt: Etwa die Hälfte des Glocksee-Parks - mitten im dichtest besiedelten Viertel der Stadt - noch vor Abschluss des Planfeststellungsverfahrens im Februar 2011!

Nachdem die [...] das Ihmezentrum ruiniert hat - lässt die Stadtverwaltung nun auch noch den gegenüberliegenden Glocksee-Park abholzen?!

Keine weitere Verwüstung unseres Stadtteils!

Die Zerstörung der Grünschneise zwischen Linden und Calenberger Neustadt soll einem Hochwasserschutzprojekt nach den antiquierten Methoden von 1947 dienen:

Nach Durchführung der Verbreiterung des Engpasses der Ihme und der Umgestaltung der
Herrenhäuser-Wehranlagen wird eine erhebliche Senkung des Wasserspiegels bei
Hochwassern eintreffen.

(Zitat: Der Bau des Ricklinger Deiches - Erläuterungsbericht zum Entwurf einer Eindeichung von Ricklingen; Städt. Tiefbauamt Hannover, den 7. Oktober 1947 Wasser- und Brückenbau
Anmerkung: Ganze 16 cm würde der Pegelstand bei Hochwasser in Ricklingen durch die
Verbreiterung am Glocksee-Ufer sinken - nach den Berechnungen von Baudezernet Bodemann 63
Jahre später; was das bei dem erwarteten Jahrhunderhochwasser (HQ100) mit neunfacher
Wassermenge des Normalstandes nutzen soll, wissen Weil und Bodemann wohl nur selbst.)

Die punktuelle Erhöhung von Wasserdurchlaufmengen - ohne Abstimmung mit den anderen Flussanliegergemeinden - ist nicht nachhaltig, führt zu Wasserrennenstrecken und erzeugt erst die Hochwasserprobleme vor denen die Stadtverwaltung solche Ängste schürt.

Schon das Hochwasser Anfang dieser Woche führte in Unterliegergemeinden zu Überschwemmungen.
Was, wenn künftig durch das Calenberger Loch doppelt so viel Wasser durch Hannover geleitet würde, wie bisher?

Es scheint nur eine Erklärung zu geben, warum die Stadt an der millionenteuren Fehlplannung
festhält: Lukrative Aufträge, von den ein paar Baufirmen profitieren! Soll dafür unser Ihme-Ufer auf Jahrzehnte verschandelt werden?

Die Bedürfnisse von Tausenden Stadtteilbewohnern gehen vor: Menschen vor Profite! Das "Jahrhunderthochwasserprojekt Calenberger Loch" muss sofort gestoppt werden: Alle verbleibenden Bäume müssen bleiben!

Für die Stadtteil-Initiative "AbholzStop - Kein Calenberger Loch"
Oliver Klauke (Email)

[PM Die Linke. Linden-Limmer, 16.09.2010]

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