Finissage: Abgeschoben in den Tod
Die am 15. Dezember 2011 eröffnete Ausstellung "Abgeschoben in den Tod. Die Deportation von 1001 jüdischen Hannoveranerinnen und Hannoveranern am 15. Dezember 1941 nach Riga" ist noch bis Freitag, 27. Januar, im Bürgersaal des Rathauses zu sehen. Im Rahmen einer Finissage wird am Freitag ab 13 Uhr erörtert, wie das Gedenken an die Deportation nachhaltig im öffentlichen Bewusstsein verankert werden kann. Interessierte können sich für die Abschlussveranstaltung noch bis Donnerstag, 26. Januar, anmelden, per Mail oder telefonisch unter 168 - 4 45 05.
Dieter Wuttig, Leiter des städtischen Fachbereiches Bildung und Qualifizierung, begrüßt um 13 Uhr. Im Anschluss führt Dr. Karljosef Kreter, Leiter des Projektes Erinnerungskultur der Landeshauptstadt Hannover und Kurator, durch die Ausstellung. Ab ca. 13:20 Uhr ist eine zehnminütige Filmdokumentation der Gedenkveranstaltungen zum 15. Dezember 2011, dem 70. Jahrestag der Deportation, zu sehen. Danach stehen vier verschiedene Initiativen der Erinnerungskultur im Mittelpunkt: das städtische Projekt Erinnerungskultur, die Einbindung von Zeitzeugen-Gesprächen in den Schulunterricht, das Wirken des Riga-Komitees in Riga und die Neukonzeption der Gedenkstätte Ahlem. Ab ca. 14.20 Uhr besteht die Gelegenheit zum Gedankenaustausch.
[Pressemitteilung LH Hannover, 23.01.2012]
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