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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Samstag, 19. August 2017

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Doris Schröder-Köpf bei der Feuerwehr

Der Geschäftsstelle der Freiwilligen Feuerwehr Hannover in der Nenndorfer Chaussee (Bornum) galt ihr Besuch. Begrüßt wurde sie dort von Stadtbrandmeister Michael Wilke und weiteren Mitgliedern des Stadtkommandos. Schröder-Köpfs Interesse galt zum einen der Organisation, dem Aufbau und der umfangreichen und vielfältigen Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr in Hannover – auch im Verbund mit der Berufsfeuerwehr, zum anderen der Stellung in der Stadtgesellschaft, der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und dem ehrenamtlichen Engagement.

Michael Wilke stellte dabei heraus, dass die Mitgliederwerbung eine Zukunftssicherungsaufgabe ist. Das drückt sich dadurch aus, dass mit der Kinderfeuerwehr (6- bis 10-Jährige) und der Jugendfeuerwehr (11- bis 18-Jährige) Grundlagen geschaffen werden, die die Nachwuchsgewinnung für die (aktive) Einsatzabteilung fließend ermöglichen. Die Kinder- und Jugendarbeit ist dabei auch ausgerichtet auf eine altersgerechte Ansprache durch ausgebildete Jugendgruppenleiter und andere Aktivitäten wie z. B. Sport, Tanz und Zeltlager – über die Vermittlung von feuerwehrtechnischem Wissen und Handfertigkeiten hinaus.

Doris Schröder-Köpf mit Michael Wilke, Reiner Richter, Fritz-Joachim Konietzny und Bernd Rödel

Doris Schröder-Köpf (SPD) mit ihren Gesprächspartnern Stadtbrandmeister Michael Wilke (2. v. l.) und Stellv. Stadtbrandmeister Reiner Richter (5. v. l.)., begleitet von Fritz-Joachim Konietzny (1. v. l.) und Bernd Rödel (4. v. l.)

Bei der Feuerwehr zählt nicht nur die Kenntnis über viele technische Geräte zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung und deren Gebrauch. Auch die Verlässlichkeit, eingebettet in eine Kameradschaft, ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine reibungslose und vertrauensvolle Zusammenarbeit – insbesondere in gefährlichen Einsatzlagen. „Wir versprechen uns mit dieser Herangehensweise (Begeisterung für die Technik) und diesen Leitgedanken (Mitmenschlichkeit) eine auch zukünftig ausreichende Zahl aktiver und motivierter Mitglieder in den Ortsfeuerwehren“, so Wilke.

Neben der technischen Ausbildung setzt Wilke verstärkt auf eine Führungskräfteschulung, wie sie in der Wirtschaft gang und gäbe ist, und auf die Gewinnung von Frauen und zugewanderten Menschen. Im Rahmen der Veränderung der Bevölkerungsstruktur, einer immer älter werdenden Gesellschaft muss die Sicherheit und Hilfeleistung für die Einwohner gewährleistet bleiben. Diese Entwicklung bleibt auch weiterhin eine Herausforderung, die sich die Freiwillige Feuerwehr Hannover, an ihre Spitze das Stadtkommando, mit ihren 17 Ortsfeuerwehren und rund 1700 Mitgliedern in allen Altersklassen stellen will.

Doris Schröder-Köpf zollte den Feuerwehrfrauen und -männern Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement, das bekanntlich nicht nur freiwillig erbracht wird, sondern – und insoweit hat es eine Sonderstellung – auch ein Teil der Daseinsvorsorge ist, der Hilfe für den Bürger in Notsituationen. Ohne das Vorhandensein einer Freiwilligen Feuerwehr müsste eine hauptberufliche Feuerwehr diese Aufgaben komplett übernehmen – und das wäre ein vergleichsweise teures Unterfangen und bräche mit der 135-jährigen Tradition des organisierten, freiwilligen Feuerwehrwesens. (fjk)

[Pressemitteilung Fritz-Joachim Konietzny, 14.04.2012]

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