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Stadt verlegt zum neunten Mal Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus

In Hannover erinnern Stolpersteine an Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind. Die Steine werden am letzten selbst gewählten Wohn- oder Arbeitsort der Verfolgten in den Fußweg eingelassen. Eine Messingplatte auf der Oberfläche nennt mit der Inschrift "Hier wohnte..." den Namen, den Geburtsjahrgang sowie die Umstände des Todes.

Seit 2007 wurden in Hannover 201 Stolpersteine im Stadtgebiet verlegt. Das vom Kölner Künstler Gunter Demnig initiierte Projekt wird durch den städtischen Fachbereich Bildung und Qualifizierung/Projekt Erinnerungskultur und die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. [1] realisiert.

Am 4. Dezember (Dienstag) werden 21 neue Steine an sieben Orten im Stadtgebiet verlegt. Diese Steine erinnern an Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden, die auf andere Weise infolge der NS-Gewaltherrschaft zu Tode gekommen sind, die in die Emigration getrieben wurden und dort überlebt haben oder die befreit wurden und überlebt haben.

Ablauf am 4. Dezember 2012:

Mit den neuen Steinen erinnern in Hannover dann insgesamt 222 Stolpersteine an die Opfer des Nationalsozialismus.

[Pressemitteilung LH Hannover [2], 26.11.2012]