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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Dienstag, 28. Juni 2022

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Siegfried Seidel: DIE LINKE wird gebraucht

Siegfried Seidel: DIE LINKE wird gebraucht

Liebe Wählerinnen und Wähler, liebe Freundinnen und Freunde und liebe Symphatisantinnen und Symphatisanten, leider ist uns der Wiedereinzug in den niedersächsischen Landtag missglückt. Wir bedanken uns bei allen, die uns am 20. Januar 2013 damit beauftragt haben, für mehr soziale Gerechtigkeit in der Landespolitik zu streiten. Wir wissen, wie man auch außerhalb des Parlaments politischen Druck erzeugen kann und das werden wir tun!

DIE LINKE. erreichte im Wahlkreis 27 (Ricklingen) 4,0 % der Erststimmen und 3,8% der Zweitstimmen, damit liegen wir über dem Landesdurchschnitt von 3,1% bei den Zweitstimmen. Vielen Dank nocheinmal für Ihr Vertrauen in uns und in mich.

In Ahlem (Wahlkreis 26) erreichte DIE LINKE. 3,8% der Erststimmen und 4,0% bei den Zweitsimmen.
In den nächsten 5 Jahren wird sich zeigen, ob SPD-Grüne ihre Versprechen einlösen werden. Ich möchte gerne daran erinneren, dass sich DIE LINKE 2005 so erfolgreich gründen konnte, weil SPD-Grüne sich dadurch auszeichneten, dass sie ihre Versprechungen nicht einhielten.

Siegfried Seidel, Die Linke.

Siegfried Seidel, Die Linke.

DIE LINKE wirkt. Während sich CDU-SPD-FDP-Grüne in den letzten Jahren damit beschäftigten sozialer Gerechtigkeit ein Bein zu stellen, indem sie Praxisgebühren einführten, den Arbeitsmarkt für Billigjobs öffneten und sogar Bildungsgebühren einführten, erzeugte DIE LINKE dagegen Druck.

Heute machen genau diese Parteien Wahlkampf gegen ihre Politik von gestern und gewinnen damit Wahlen. Da lohnt es sich genauer hinzuschauen. Immer wieder betonte DIE LINKE, dass u.a. Bildung und Gesundheitsversorgung ein Menschenrecht sind. Abgeschafft wurden die Praxisgebühren allerdings erst kurz vor der Niedersachsenwahl - mit Zustimmung aller Fraktion.

Ja, die Parteien im neuen Landtag wissen, dass linke Ideen in der Bevölkerung mehrheitsfähig sind. Darum werden diese Ideen immer kurz vor den Wahlen umgesetzt. Damit wird der Eindruck erzeugt, dass soziale Gerechtigkeit ein ernstzunehmendes Thema für diese Parteien ist.

DIE LINKE ist anders. Sie wartet nicht damit, ihre Ideen kurz vor den Wahlen bekannt zu geben. So brachte DIE LINKE z.B. die Forderung nach Mindestlöhnen auf die politische Tagesordnung. Zu einer Zeit, in der CDU-SPD-FDP-Grüne sich vielfach dagegen aussprachen. Mittlerweile diskutiert man Mindestlohnkonzepte sogar in der CDU.

Bis heute ist DIE LINKE die einzige Partei, die gegen die Rente erst mit 67 ist. Wir wollen, dass nicht Arbeit das ganze Leben bestimmt. Wir wollen, dass den Menschen wieder Zeit zum leben und lieben bleibt. Mal sehen wann die anderen Parteien sich unserer Forderung annehmen - wahrscheinlich vor den Bundestagswahlen im September 2013.

Trotz alledem. Wir machen weiter - Wir bleiben am Ball:
Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit.

Siegfried Seidel

(Pressemitteilung Siegfried Seidel, Die Linke Hannover-West, 04.01.2013)

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