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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Montag, 24. Juni 2019

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Grau statt bunt, die PARTEI bietet Imagehilfe für die CDU Linden-Limmer

Auf Plakaten zur Kommunalwahl warb die CDU mit „Linden-Limmer ist bunt – Wir auch“. Wir von der Partei „Die PARTEI“ finden: „Soviel Sinn für Satire und Selbstverballhornung muss belohnt werden.“
Selbstverständlich wird die PARTEI neben vielen anderen Sitzen auch im Stadtbezirksrat Linden-Limmer nach der Macht greifen. Dank des willigen Wahlviehs geht ein grauer Wind über die Limmerstraße und natürlich auch durch alle anderen Straßen, Wege, Pfade und Gassen. Ein Programm-Punkt für die Politik in Linden-Limmer ist bereits anzugehen: Die Partei „Die PARTEI“ sieht es als ihre zwischenmenschliche Pflicht an, den Menschen in Linden-Limmer eine erträgliche CDU zu verschaffen.

Offensichtlich wird hier bei diesem „Bunt“-Slogan ein Wille zur Besserung erkennbar, aber ein sattes Grau ist zumindest für diese Partei überhaupt erreichbar als das aus CDU-Sicht utopische, oftmals beschworene „Bunt“. Deshalb bieten wir der ihr im Rahmen einer Imagekampagne im Bezirksrat an, eine Gruppe zu bilden. Denn wenn schon bunt nicht erreichbar ist, dann doch wenigstens grau!

Wir sind davon überzeugt, dass die CDU nicht nur in Sachen Populismus einiges von uns lernen kann, sondern auch mit uns gemeinsam neue politische (und auch weitaus erfolgreichere) Wege beschreiten wird. Das wäre auch eine Gelegenheit dem Stadtteil zu zeigen, dass sie im Gegensatz zu dem Bundesverband etwas von Humor versteht, und wir könnten ihre Problemzonen – sprich: Gleichberechtigung von Frauen und Homosexuellen – gekonnt kaschieren. Somit wäre sie zwar nicht attraktiver fürs liebe Wahlvieh, aber zumindest nicht mehr unansehnlich. Bezirksrätin Jasmin Grobleben hatte schon in Vergangenheit gezeigt, dass sie keine Berührungsängste mit dieser Partei hat.

Serge Zanot, Denny von Roux und Jasmin Grobleben (v.l.)

Serge Zanot, Denny von Roux und Jasmin Grobleben (v.l.)

Um eine furchtbare bzw. fruchtbare Zusammenarbeit zu gewährleisten, führt kein Weg an der Unterstützung unserer Kandidatin bei der Bewerbung auf das Amt der Bezirksbürgermeisterin vorbei. Im Gegenzug würden wir der CDU helfen, weniger verzweifelt rüberzukommen. So sollte sich die CDU ihrem Schicksal fügen, dass eine aufstrebende Satire-Partei ihr eine Existenzberechtigung gibt.

(Pressemitteilung Die PARTEI KV Region Hannover, 20.10.2016)

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