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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Sonntag, 17. Dezember 2017

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Internationaler Frauentag 2017 in Hannover

Im Gedenken an Orli Wald
Als Beitrag zum Internationalen Frauentag 2017 legt die Otto-Brenner-Akademie wieder ROTE NELKEN für Orli Wald nieder.
Mittwoch, 08. März 2017, Engesoder Friedhof, Treffpunkt: Nebeneingang an der Hildesheimer Straße (Höhe Döhrener Turm) um 17:00 Uhr, Grabstelle Orli Wald Abtlg. 44/83

Die Gestaltung der Veranstaltung zum Gedenken an Orli Wald übernehmen „SJD die Falken, Bezirk Hannover“ ein Grußwort spricht Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne.

Info Orli Wald
Orli Wald überlebte nicht nur Auschwitz, sie rettete dort auch anderen Häftlingen das Leben. Ihre Taten wurden in den Jahren danach nicht gewürdigt, wie viele Überlebende musste auch Orli zusehen, wie sie mit den Traumata fertig wurde – sie litt bis zu ihrem Tod körperlich und seelisch an den Folgen der jahrelangen Gefangenschaft.
Festgenommen wurde sie bereits 1936 als Mitglied einer Widerstandsgruppe, der sie auch im KZ weiterhin angehörte. Erst im April 1945 konnte sie fliehen.

(Pressemitteilung Achim Brandau, 07.0.32017)

„Heute für morgen ein Zeichen setzen“

Der Internationale Frauentag am 8. März
Hannover/Region. „Heute für morgen ein Zeichen setzen“ lautet das diesjährige Motto zum Internationalen Frauentag am 8. März 2017. Dieser Tag, auch Weltfrauentag genannt, geht auf die Arbeiterinnenbewegung von Mitte des 19. bis zum 20. Jahrhundert zurück. Die Frauen streikten damals für bessere Arbeitsbedingungen (kürzere Arbeitszeiten und höhere Löhne) und wehrten sich gegen Ungerechtigkeiten und Diskriminierung.

Der Frauentag hat noch immer nicht an Relevanz eingebüßt. „Heute müssen Frauen sich weiterhin für gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit einsetzen“, sagt Brigitte Mende von der AWO Frauenberatungsstelle in Lehrte. Gemäß einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung verdienen Frauen im Schnitt rund 20 Prozent weniger als Männer.

„Frauen müssen sich immer noch gegen Gewalt an Frauen engagieren.“ Darauf verweist Ellen Wolfram von der AWO Frauenberatungsstelle bei häuslicher Gewalt in Garbsen und Seelze. Auch und gerade im häuslichen Umfeld gebe es weltweit unverändert Übergriffe gegen Frauen. „Wir wissen heute, dass Gewalt gegen Frauen, gerade im häuslichen Umfeld, kein kulturelles, sondern ein Problem ist, das unter anderem von traditionellen Geschlechterbildern herrührt“, so Wolfram. „Mit der Neugestaltung des Paragrafen 177 im Strafgesetzbuch ‚Sexueller Übergriff, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung‘ findet der Grundsatz ‚Nein heißt Nein‘ endlich Berücksichtigung im Strafrecht“, betont Sabine Wegmann von der AWO Koordinierungs- und Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt in Hannover.

Die Arbeiterwohlfahrt setzt sich für die Gleichberechtigung aller Geschlechter und für Frauenrechte ein. Ihre bundesweiten Schwangerschaftsberatungsstellen, frauenspezifischen Gesundheitsangebote, Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen und vielen anderen sozialen Dienstleistungen unterstützen Frauen jeden Alters in jeder Lebenslage.

Die Arbeiterwohlfahrt in der Region Hannover…
ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Wohlfahrtsverband mit 43 Ortsvereinen und über 5.000 Mitgliedern in der Region Hannover. Über 1.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten in mehr als 100 Einrichtungen und Dienste vielfältige soziale Arbeit in den Städten und Gemeinden. Der Verband bietet Dienstleistungen in den Bereichen Erziehung, Bildung, Gesundheit, Beratung, Pflege und psychosoziale Hilfen an. Die Angebote sind für alle Menschen offen. Für Frauen, die Opfer von Häuslicher Gewalt geworden oder davon bedroht sind, gibt es unterschiedliche Hilfsangebote. Neben der Koordinierungsstelle und den Frauenberatungsstellen, finden Frauen die akut bedroht sind Hilfe und Schutz in dem Frauenhaus der AWO in der Region Hannover.

Spezielle Angebote für Frauen:

(Pressemitteilung AWO Region Hannover e. V., 07.03.2017)

Open-Mic zum Internationalen Frauentag

Grüne bieten Bühne für Gleichberechtigung
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2017 laden die Grünen dazu ein, sich auf ihrem Podest am Lister Platz Raum und Gehör zu verschaffen. Unter dem Motto „Ich bin nicht gleichberechtigt“ werden Anwohner*innen, Passant*innen, Angestellte oder grüne Politiker*innen berichten, was sich ändern muss, um eine geschlechtergerechte und feministische Gesellschaft zu verwirklichen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, jede Art von Text und Darbietung ist willkommen.

Datum: Mittwoch, den 8.3.2017
Uhrzeit: 11-13 Uhr
Ort: Lister Platz, Hannover

Hintergrund:
Ein Open Mic ist eine Veranstaltung, bei der die Bühne offen für alle ist. Innerhalb eines Zeitlimits von etwa 2 Minuten hat jeder Mensch Zeit seinen Beitrag vorzutragen.

(Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen im Rat der LH Hannover, 07.03.2017)

Angelika Walther (SPD) zum Internationaler Frauentag am 08. März 2017

Liebe Frauen im Stadtbezirk Ricklingen.

In inzwischen guter Tradition wird der Internationale Frauentag in Hannover so begangen wie es die Frauen seit dem ersten Frauentag 1911 weltweit tun. Wir blicken mit Freude darauf zurück, was wir bislang geleistet, erreicht und erkämpft haben.

Natürlich sind auch die Frauen der SPD Ricklingen am 08. März wieder in Ricklingen und Oberricklingen unterwegs und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Das hat die SPD-Bundestagsfraktion als treibende Kraft in der Koalition in den vergangenen fünf Jahren durchgesetzt:

  • Mehr Frauen in Aufsichtsräten und in der Öffentlichen Verwaltung in Führungspositionen
  • ElterngeldPlus für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter
  • Gesetz für Lohngerechtigkeit, Transparenz über Entgeltstrukturen in den Betrieben ab 500 Beschäftigten
  • Sexismus: "Mein Nein meint Nein"

Aber, wir sind noch lange nicht am Ziel.

  • Rückkehrrecht nach Erziehungspausen in die vorherige Arbeitszeit nach Teilzeittätigkeit
  • Armut von Frauen „Armut ist weiblich“
  • Diskriminierung von Frauen, Gewalt gegen Frauen

Mit der gerade hinter uns liegenden Kommunalwahl ist eine Partei in unsere Räte eingezogen, die sich u.a. ganz eindeutig gegen die von den Frauen, aber auch von Männern, erkämpften und erreichten frauenpolitischen Errungenschaften stellt.

Sie propagiert die Abschaffung von Frauenquoten, von Gleichstellungsbeauftragten mit der Begründung: „schädliche, teure, steuerfinanzierte Gesellschaftsexperimente, die der Abschaffung der natürlichen Geschlechterordnung dienen, sind sofort zu beenden.“

Sie fordern mindestens drei Kinder pro Familie um das „Schrumpfen des deutschen Volkes“ zu beenden, und als Familie zählt für diese ‚Ewig- Gestrigen‘ die klassische Vater- Mutter- Konstellation. Weder Lesben, Schwule noch Alleinerziehende oder Patchwork- Familien passen in deren Familienbild.

Diese Partei möchte die Abtreibung per Volksabstimmung verbieten- und zwar mit der Begründung: „ Die deutsche Politik hat eine Eigenverantwortung, das Überleben des eigenen Volkes, der eigenen Nation sicherzustellen.

Die Auseinandersetzung mit diesen frauenfeindlichen Aussagen wird hart.

Gerade weil das so ist brauchen wir eine differenzierte Debatte- auch beim Thema sexuelle Übergriffe und Sexismus.

Der Einsatz, der Kampf für Frauenrechte und Gleichberechtigung von Frauen und Männern geht weiter – jetzt erst Recht!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Internationalen Frauentag und einen frühlingshaften Monat März,

Angelika Walther
SPD – Ortsverein Ricklingen

(Pressemitteilung SPD Ricklingen, 07.03.2017)

Internationaler Frauentag 8. März - MdB Kerstin Tack (SPD): "Ein wichtiger Punkt zur Gleichstellung ist das Entgelttransparenzgesetz!"

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Ein Tag, der die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten alljährlich im Kampf für die Gleichstellung der Geschlechter bestärkt. Kerstin Tack, Mitglied des deutschen Bundestag ist sich sicher: In diesem Jahr geht ein wichtiges Signal vom Entgelttransparenzgesetz aus, das noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden soll.

„Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit? – Das klingt zwar logisch, ist aber bei weitem nicht der Fall“, so Kerstin Tack. Nach wie vor liegen die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne von Frauen in Deutschland um 21 Prozent niedriger als die von Männern. „Das ist ungerecht und beschämend“, so Kerstin Tack. Für sie steht fest: „Um die Lohnlücke zu schließen, braucht es gesetzliche Maßnahmen. Deshalb werden wir den Gesetzentwurf, den Manuela Schwesig nach harten Verhandlungen im Koalitionsausschuss vorgelegt hat, jetzt im Parlament beraten.“

Das Entgelttransparenzgesetz sieht Folgendes vor: In Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten soll ein individueller Auskunftsanspruch eingeführt werden. Damit erhielten bis zu 14 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Recht zu erfahren, wie sie im Vergleich zu ihren Kolleginnen und Kollegen, die einer gleichen oder gleichwertigen Tätigkeit nachgehen, bezahlt werden. Ebenso sollen private Arbeitgeber mit über 500 Beschäftigten zukünftig dazu aufgefordert werden, regelmäßig ihre Löhne auf die Einhaltung der Entgeltgleichheit im Betrieb zu überprüfen. Berichtspflichtige Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten müssten zudem künftig regelmäßig über den Stand der Gleichstellung und der Entgeltgleichheit dokumentieren.

Kerstin Tack weiß um die Rückendeckung der Bürgerinnen und Bürger: Über 80 Prozent der Bevölkerung finden den Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern empörend und ungerecht. Transparenz in den Unternehmen herzustellen ist eine Grundvoraussetzung für die Bekämpfung von Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechts. Denn viele Frauen (und auch Männer) wüssten nicht, dass sie schlechter bezahlt werden als ihre Kollegen beziehungsweise ihre Kolleginnen, führt Kerstin Tack aus. „Sie mit einem individuellen Auskunftsrecht auszustatten und die Unternehmen durch dieses Gesetz in die Pflicht zu nehmen, ist ein wichtiges Signal und ein gelungener Auftakt für weitere gesetzliche Initiativen in der nächsten Legislaturperiode.“

Anlässlich des Internationalen Frauentages laden die hannoverschen SPD-Bundestagsabgeordneten Kerstin Tack und Edelgard Bulmahn am 11.03.2017 um 11:00 Uhr zu einem historischen Stadtspaziergang durch Hannover ein, mit Anschließenden Sektempfang. Interessierte Teilnehmerinnen können sich per Mail unter kerstin.tack.wk@bundestag.de oder telefonisch unter 0511/699805 im BürgerInnenbüro von Kerstin Tack anmelden.

(Pressemitteilung Kerstin Tack (MdB, SPD), 07.03.2017)

Wie wir leben wollen!

Das ‚Frauenbündnis 8. März gibt jedes Jahr eine Zeitung mit Texten und einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm heraus. Das Motto in diesem Jahr lautet: ‚Feminismus 2017 – wie wir leben wollen“.
Neben den vielen sonstigen Veranstaltungen der Bündnispartnerinnen findet auch wieder eine Demonstration ‚Demonstrativer Spaziergang‘ mit Kundgebung statt. Brunhild Müller-Reiß, eine der Organisationen sagt dazu: „Mit den Bildern vieler Frauen aus Geschichte und Gegenwart, national und international wollen wir zeigen, dass wir weltweit in einer wichtigen Tradition stehen. Wir freuen uns sehr über Unterstützung!“

Internationaler Frauentag 2017
Wie wir leben wollen!

DEMONSTRATIVER SPAZIERGANG mit KUNDGEBUNGEN
Freitag, 10. März 17.00 Uhr - Weiße-Kreuz-Platz
Kundgebung und von dort über die Lister Meile
HAUPTKUNDGEBUNG am Lister Platz
(ca. 17.30) mit Beiträgen, Musik und Aktion

‚Feminismus‘ und unser Kampf für unsere Rechte sind im Jahr 2017 wichtiger denn je!

Ungleiche Bezahlung, Altersarmut, Betroffenheit von Kriegen, Gewalt und Not, Flucht, Unterdrückung und Sexismus sind weltweit nach wie vor und in immer größerem Ausmaß existentielle Themen für Frauen.

Wir Frauen erheben weltweit und selbstbewusst unsere Stimme.

Bitte kommt und zeigt mit uns, wie wir Alle uns eine geschlechtergerechte Welt vorstellen!

Veranstalterin: Frauenbündnis 8. März zum Internationalen Frauentag

(Pressemitteilung Frauenbündnis 8. März, Brunhild Müller-Reiß, 08.03.2017)

Frauen in Hannover fordern gleiche Rechte

Open-Mic Aktion von Bündnis 90/Die Grünen zum Frauentag
Heute wurden alle Passant*innen auf der Lister-Meile in Hannover dazu aufgerufen, bei einer „Open-Mic“-Aktion offen ihre Meinung zum Thema Gleichberechtigung zu äußern. Mit einem Mikrofon wurden Statements der Bürger*innen zur Chancengleichheit gesammelt. Und dabei machte sich auch viel Unmut breit. Denn egal ob in der Familie, der Schule, dem Beruf oder dem öffentlichen Leben: Gleiche Rechte für Frauen und Männer sind auch 2017 häufig ein unerreichtes Ziel.

Swantje Michaelsen auf der Lister Meile am Internationalen Frauentag (Foto: Carolin Kolbe)

Swantje Michaelsen auf der Lister Meile am Internationalen Frauentag

Swantje Michaelsen machte deutlich: „Die Frauenbewegung hat Vieles erreicht. Aber solange Frauen immer noch unterrepräsentiert sind in Parlamenten und Führungsebenen, weniger Lohn für die gleiche Arbeit erhalten und viel zu oft Opfer von Sexismus und Gewalt werden, sind wir noch lange nicht am Ziel. Unsere Aktion heute machte deutlich: Der Internationale Frauentag am 8. März ist aktueller, denn je. Wir kämpfen so lange weiter, bis wir Frauen endlich die gleichen Rechte haben. Und dafür haben wir auf der Straße viele Verbündete.“

(Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Regionsverband Hannover, 08.03.2017)

2 Kommentare

  1. Ich habe mich separat zum historischen Stadtspaziergang durch Hannover angemeldet. Wo ist der genaue Treffpunkt?

    Kommentar von Ursula Mahlmann — 7. März 2017 @ 19:47

  2. Hallo Frau Mahlmann,
    bitte wenden Sie sich für diese Information an die Veranstalterin Frau Tack!
    MfG Oliver Nöthel

    Kommentar von ihmebote — 8. März 2017 @ 11:07

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