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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Montag, 18. Dezember 2017

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Erlebnis für die ganze Familie: Weihnachtsmarkt eröffnet am Mittwoch

Das lange Warten hat ein Ende: Am kommenden Mittwoch (29. November 2017) öffnet der diesjährige traditionelle Weihnachtsmarkt in der historischen Altstadt seine Pforten. Auf der Bühne am Portal der Marktkirche geben Ministerpräsident Stephan Weil, Oberbürgermeister Stefan Schostok und Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann um 16 Uhr das offizielle Startsignal für das 24-tägige Event.
Musikalisch begleitet wird die Eröffnung vom Chor der Nationen. Ab Donnerstag (30. November) lädt der Weihnachtsmarkt täglich von 11 bis 21 Uhr zum Besuch ein.

202 Stände laden in der Altstadt zum Verweilen ein. Allein rund um die Marktkirche und bis zum Platz der Weltausstellung werden an rund 130 weihnachtlich geschmückten Ständen aus dem Erzgebirge und dem Thüringer Wald unter anderem Holzspielsachen, kunstgewerbliche Artikel, Keramik und Haushaltswaren angeboten. GlasbläserInnen, TöpferInnen und KerzenmacherInnen zeigen ihr handwerkliches Geschick. Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist mit einer vielfältigen Auswahl weihnachtlicher Speisen, Getränke und Süßigkeiten gesorgt.

„Wie immer legt die städtische Marktverwaltung auch in diesem Jahr großen Wert darauf, dass nicht allein der kommerzielle Umsatz im Vordergrund steht, sondern eine romantische Erlebniswelt für die ganze Familie geschaffen wird“, betonte Sabine Tegtmeyer-Dette, Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, bei der heutigen (24. November) Vorstellung des Programms. „Die BesucherInnen können sich durch das warme Licht Tausender Kerzen in Kombination mit den verschiedenen Düften verzaubern und in die erwartungsvolle Stimmung ihrer Kindheit versetzen lassen. Geboten wird auch wieder das beliebte Kunsthandwerk. Zudem laden Anbieterinnen und Anbieter unterschiedlichster Artikel dazu ein, einen familienfreundlichen Weihnachtsmarkt zu erleben“, kündigt die Dezernentin an.

Weihnachtsdörfer und Wunschbrunnenwald

Einer der jährlichen Höhepunkte ist auch in diesem Jahr das „Finnische Weihnachtsdorf“ mit einem echten Lappenzelt auf dem Ballhofplatz. Dort werden finnische Spezialitäten und Handwerksarbeiten angeboten. Über einen Rundgang betritt man ein historisches Weihnachtsdorf, das mittelalterliches Stadtleben in seiner ganzen Beschaulichkeit demonstriert und sich rund um das historische Museum über die Burgstraße, Roßmühle, Klostergang und Pferdestraße sowie eine Fläche zwischen Volkshochschule und Leine erstreckt. Handwerks-Vorführungen und Aktionen vielfältiger Art sollen in einer „Handwerkergasse“ zum Mitmachen animieren. Dort können die BesucherInnen zum Beispiel filzen oder schmieden.

Ein stimmungsvolles Ambiente in der turbulenten Vorweihnachtszeit bietet zudem der „Wunschbrunnenwald“, ein etwa 400 Quadratmeter großes Areal mit 50 Tannen. Inmitten des „Waldes“ steht auf dem Holzmarkt der Oskar-Winter-Brunnen, an dessen schmiedeeisernem Gitter sich der „Wunschring“ befindet. Der Sage nach erfüllen sich Wünsche, wenn dieser Ring gedreht wird. Zumindest werden dort kulinarische Wünsche erfüllt, weil der „Wald“ auch ein Försterhaus und zwei Forsthütten beinhaltet, die Snacks und Getränke anbieten.

Vielfältiger Spaß für die Kleinsten

Ganz wichtig sind selbstverständlich wieder die attraktiven Angebote für Kinder. Sie reichen vom Puppenspieler über Karussell bis zum kleinen Riesenrad. Ein großer Spaß für kleine NachwuchsbäckerInnen ist die Weihnachtsbäckerei am Marktbrunnen (Hase-Brunnen). Die Märchenerzählerin erzählt Geschichten in einem prachtvollen Zirkuswagen gegenüber der Weihnachtsbäckerei. Täglich um 17.30 Uhr kommt der Weihnachtsmann und verteilt Obst und Nüsse an die kleinen BesucherInnen. Ein Nachtwächter im historischen Kostüm läutet jeden Abend das Veranstaltungsende ein.

Musik vor der Marktkirche

Auf dem Hanns-Lilje-Platz findet jeweils von Sonntag bis Donnerstag von 16 Uhr bis 20 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit vielfältigen musikalischen Darbietungen statt. Details dazu und eine Übersicht über den gesamten Weihnachtsmarkt sind im Internet unter www.weihnachtsmarkthannover.de zu finden.

Verkehrshinweise

In der Vorweihnachtszeit und mit Beginn der Weihnachtsmärkte rechnen Stadtverwaltung und Polizei weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Sie bitten BesucherInnen der City und der Weihnachtsmärkte, möglichst ohne Auto anzureisen. Stadtverwaltung, Polizei und City-Gemeinschaft empfehlen, bereits die Park-and-Ride-Plätze an den Stadtgrenzen für den Umstieg in die Stadtbahn oder komplett den ÖPNV zu nutzen. Sollte die Anreise mit dem Auto unverzichtbar sein, steht der Schützenplatz als kostenloser Parkplatz zur Verfügung (außer bei Heimspielen von Hannover 96). Eine Liste der Park-and-Ride-Plätze ist im Internet abrufbar.

Gemeinsame Presseinformation der Polizeidirektion Hannover und der Landeshauptstadt Hannover:

Weihnachtsmarkt Hannover – Behörden informieren über Sicherheitskonzept und polizeiliche Maßnahmen

Am kommenden Mittwoch (29. November 2017) beginnt der Weihnachtsmarkt in Hannover. Auch in diesem Jahr verstärkt die Polizei ihre Präsenz rund um die beliebte Veranstaltung in der Weihnachtszeit. Um den Besucherinnen und Besuchern einen entspannten und vergnüglichen Besuch zu ermöglichen, hat die Landeshauptstadt Hannover in enger Abstimmung mit der Polizeidirektion (PD) Hannover ein umfangreiches Sicherheitskonzept entwickelt.

„Es gibt keine konkreten Hinweise auf eine Gefährdung öffentlicher Veranstaltungen und somit auch nicht des Weihnachtsmarktes. Dennoch besteht nach wie vor eine abstrakte Gefahrenlage“, betont Polizeipräsident Volker Kluwe und erklärt damit auch die verstärkte Präsenz der Polizei und das angepasste Maßnahmenkonzept. Die Bürgerinnen und Bürger werden in diesem Jahr auf mehr uniformierte Polizistinnen und Polizisten auf und rund um den Weihnachtsmarkt treffen, die deutlich sichtbar mit gelben Kennzeichnungswesten ausgestattet sind. Diese werden – im Verdachtsfall – auch Besucherinnen und Besucher sowie deren mitgeführte Taschen kontrollieren.

Umfassendes Konzept der Stadt

„Wir tun wie in jedem Jahr alles dafür, dass alle etwa 1,8 Millionen Besucherinnen und Besucher ein schönes und sicheres Weihnachtmarkterlebnis haben werden. Die Vorbereitungen und Abstimmungen mit den Sicherheitsbehörden laufen seit Langem und die Grundzüge des umfassenden Konzepts stehen seit Wochen fest“, unterstreicht Oberbürgermeister (OB) Stefan Schostok. „Eine Veranstaltung mit täglich bis zu 100.000 Gästen bringt in gewissem Maße auch immer Unfallrisiken oder andere Gefährdungssituationen mit sich, auf die wir vorbereitet sind.“

Für die verschiedensten außergewöhnlichen Situationen – von bestimmten Wetterereignissen über Stromausfall und vermisste Personen bis zu Bombendrohungen – ist ein entsprechender Maßnahmenkatalog vorbereitet. Beispielsweise gibt es genaue Absprachen für die Flächenaufteilung hinsichtlich von Einsatzkräften, sind Flucht- und Rettungswege eingeplant und mit Feuerwehr und Polizei abgestimmt, werden Notstromversorgung und Ersatzbeleuchtung vorgehalten, wird ein Sicherheits- und Ordnungsdienst im Veranstaltungsbereich präsent sein und ist auch eine Beschallungsanlage für Durchsagen in Notfällen installiert. „Darüber hinaus sind wir in allen möglichen eventuellen Risikosituationen in engem Austausch mit Polizei und Feuerwehr“, betont OB Schostok.

Polizeiliche Maßnahmen

Neben der verstärkten Präsenz Uniformierter werden auch zivile Beamtinnen und Beamte auf dem Markt unterwegs sein, zum einen um Delikte wie zum Beispiel Taschendiebstähle zu verfolgen oder zu verhindern, zum anderen aber auch um frühzeitig verdächtige Personen oder Gegenstände zu erkennen und einzuschreiten. Neu ist eine sogenannte Veranstaltungswache an der Ecke Hanns-Lilje-Platz/Schmiedestraße, die sich bereits beim diesjährigen Schützenfest sowie beim Maschseefest bewährt hat. Hier bietet die PD Hannover für die Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes einen gut erkennbaren Anlaufpunkt direkt vor Ort.

Darüber hinaus werden an neuralgischen Punkten, wie beispielsweise Zufahrtstraßen in der City, mit Maschinenpistolen ausgerüstete Einsatzkräfte positioniert sein. „Zusätzlich werden wir in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf die Verbotszeiten für den Lieferverkehr in der Innenstadt legen und auch hier Kontrollen durchführen. Wer außerhalb der erlaubten Zeiten erscheint und keine Ausnahmegenehmigung vorlegen kann, wird konsequent weggeschickt“, so die Leiterin der Polizeiinspektion Mitte, Gwendolin von der Osten, abschließend.

(Pressemitteilungen LH Hannover, 24.11.2017)

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