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Aktuelle Informationen und Nachrichten aus Hannover · Donnerstag, 21. Juni 2018

Besichtigung eines Wohnprojektes für Flüchtlinge in der Südstadt

In der Jordanstraße 30 (Stadtbezirk Südstadt-Bult) soll in Kürze ein Wohnprojekt für Flüchtlinge in Betrieb genommen werden. Im Vorfeld haben alle Interessierten am kommenden Dienstag (6. März 2018) von 16 bis 18 Uhr die Gelegenheit, im Rahmen eines „Tags der offenen Tür“ die Räumlichkeiten des Wohnprojektes zu besichtigen. Um 17 Uhr stehen MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung für Fragen zur Verfügung.

Das Wohnprojekt in der Jordanstraße 30 befindet sich in einem fünfgeschossigen Gebäude, welches pro Geschoss über zwei Wohnungen und damit insgesamt zehn Wohnungen verfügt. Der Verwaltungsbereich ist in einer Wohnung im Erdgeschoss angesiedelt. Die übrigen Wohnungen dienen ausschließlich der Unterbringung. Acht davon verfügen über jeweils sechs Zimmer, Küche und Badezimmer mit Waschmaschine und Trockner. Die Zimmer sind mit jeweils einem Bett, einem Tisch, einem Schrank und einem Stuhl ausgestattet. Im vierten Obergeschoss befindet sich außerdem eine behindertengerechte Wohnung (erreichbar über einen Fahrstuhl), die aus fünf Zimmern besteht, aber auch entsprechend den anderen Wohnungen ausgestattet ist.

In die Unterkunft sollen große Flüchtlingsfamilien einziehen, die bereits in anderen städtischen Unterkünften wohnen. Das Wohnprojekt verfügt über eine Kapazität von 53 Personen.

Unterbringung in Wohnprojekten

Flüchtlinge, die noch nicht allzu lange in Deutschland sind, werden größtenteils in Wohnheimen untergebracht. Eine weitere Form der Unterbringung sind Wohnprojekte. In enger Abstimmung mit der Heimleitung und den SozialarbeiterInnen vor Ort wird nach regelmäßiger Einzelfallprüfung entschieden, ob die jeweilige Person auf die Unterbringung in einem Wohnprojekt ausreichend vorbereitet ist. Die SozialarbeiterInnen stehen zwar beratend zur Verfügung, dies aber nur tagsüber. Auch gibt es keinen Pfortendienst.

Die BewohnerInnen sind dementsprechend zur Selbstständigkeit angehalten und nicht nur gefordert, die deutsche Sprache zu erlernen und sich in die Nachbarschaft zu integrieren, sondern sich auch eigenständig um ihre Wohnungen zu kümmern und sich in die bestehende Hausgemeinschaft einzugliedern.

(Pressemitteilung LH Hannover, 02.03.2018)

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